Am 10. April 1981 nahmen Polizisten den 23-jährigen Matthias Domaschk auf einer Zugfahrt nach Ost-Berlin fest. Ein Verhörmarathon begann, der zwei Tage später, am 12. April, in der Untersuchungshaftanstalt Gera endete. Dort fanden Stasi-Mitarbeiter Matthias Domaschk um 14:15 Uhr tot in einem Raum vor. In den MfS-Akten ist von Suizid die Rede, doch widersprüchliche Indizien schüren bis heute Zweifel an dieser Version.
Am 5. April 1986 kurz vor 2 Uhr morgens detonierte in der West-Berliner Diskothek „La Belle“ ein Sprengsatz. Drei Menschen verloren ihr Leben, 104 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Viele der Opfer waren US-Soldaten, regelmäßige Gäste des Clubs. Sogleich mutmaßte man, dass ihnen der heimtückische Anschlag galt.
Anschlag mit politischer Sprengkraft – das Adenauer-Attentat 1952
Am 27. März 1952 explodierte im Keller des Münchener Polizeipräsidiums eine Bombe und verletzte einen Brandmeister der Feuerwehr tödlich – ein Anschlagsversuch, der sein eigentliches Ziel verfehlte: Bundeskanzler Konrad Adenauer. Bundesarchiv-Dokumente geben Einblick in einen Kriminalfall, der zum Politikum wurde.
Wanderausstellung „Alles Wissen Wollen. Die Stasi und ihre Dokumente“ in der Mannheimer Abendakademie
Das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv kommt mit seiner Wanderausstellung nach Mannheim. Vom 13. April bis 6. Juni 2026 ist „Alles Wissen Wollen. Die Stasi und ihre Dokumente“ in der Mannheimer Abendakademie zu sehen.
Mit invenio können Sie in den Beständen des Bundesarchivs recherchieren. Sie können in invenio digitalisierte Unterlagen ansehen und Archivgut für die Benutzung in den Lesesaal bestellen.
Der Digitale Lesesaal ist aktuell eine Recherche- und Präsentationsplattform für Filmbestände des Bundesarchivs. Langfristig wird mit ihm ein übergreifendes Portal für das Archivgut des Bundesarchivs geschaffen.
In der digitalen Bilddatenbank des Bundesarchivs befindet sich eine Auswahl der über 12 Millionen Bilder, Luftbilder und Plakate zur deutschen Geschichte, die im Bundesarchiv verwahrt werden.
Das Stasi-Unterlagen-Archiv stellt die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR zur Verfügung. Rechtliche Grundlage ist das Stasi-Unterlagen-Gesetz, es regelt unter anderem Antragsvoraussetzungen und Zugangsmöglichkeiten.
Wo war mein Großvater bei der Wehrmacht stationiert? War meine Mutter in einem Jugendwerkhof der DDR? Welche Hinweise finden sich zu meinen Vorfahren im 19. Jahrhundert? Hier finden Sie Hinweise zu Rechercheansätzen in der Personen- und Familienforschung beim Bundesarchiv.
Wie recherchiere ich in den Beständen des Bundesarchivs? Wo erfahre ich mehr zu meiner Familiengeschichte? Wie erhalte ich Einsicht in meine Stasi-Unterlagen? Diese und weitere Fragen beantworten wir auf diesen Seiten.
Das Bundesarchiv bietet zahlreiche Möglichkeiten, archivarisches Arbeiten und authentische Zeugnisse der deutschen Geschichte kennenzulernen: in Ausstellungen und Publikationen, durch Führungen und Veranstaltungen, durch Internetpräsentationen und Geschichten.
Wie gebe ich Unterlagen an das Bundesarchiv? Auf dieser Seite finden Sie Informationen für staatliche und nichtstaatliche Institutionen sowie für Privatpersonen, außerdem Hinweise zur Behördenberatung.
1973: Der Grundlagenvertrag trat in Kraft, die UNO nahm die DDR und die Bundesrepublik als Mitglieder auf und in Ost-Berlin war die Welt zu Gast bei den X. Weltjugendfestspielen. Die SED bejubelte die internationale Anerkennung der DDR und präsentierte das Land als weltoffenen und friedliebenden Staat.
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